Tumornachsorgein der Urologie Dr. med. univ. Bayer in Kempten

Die Tumornachsorge

Urologische Tumore

Eine Tumorerkrankung stellt für jeden Menschen einen schwerwiegenden Eingriff in sein Dasein dar. Die Behandlung eines bösartigen Tumors beginnt mit der Diagnose, beinhaltet die eigentliche Therapie, sei es operativ, strahlentherapeutisch oder medikamentös und die Tumornachsorge. Die Tumornachsorge ist hierbei ein ganz entscheidender Punkt in der Heilung einer Tumorerkrankung. Bei jeder Tumortherapie können zunächst mikroskopisch kleine Reste im Körper verbleiben oder können mikroskopisch kleine Absiedelungen im Körper sein, die zum Zeitpunkt der Therapie oder zum Zeitpunkt der Diagnose noch nicht ersichtlich waren. Diese gilt es im Rahmen der Tumornachsorge zu erkennen und frühzeitig zu behandeln.

Hierzu sind regelmäßige Kontrollen mit körperlicher Untersuchung, Ultraschalluntersuchungen, Blutuntersuchungen  und Röntgenuntersuchungen mit Schichtbilddiagnostik (CT, NMR) notwendig. Die Abstände der Kontrollen sowie den Umfang der Untersuchungen legen Richtlinien fest, nach denen sich der Facharzt richtet. Oftmals sind auch Zwischenkontrollen notwendig, um sehr frühzeitig effektiv und kurativ (heilend) vorgehen zu können. Somit können verbliebene Reste nach Operationen sowie zunächst unerkannte Absiedelungen effektiv beseitigt werden.

Wir halten uns im Rahmen der Tumornachsorge an die Leitlinien und Empfehlungen der DKG (Deutsche Krebsgesellschaft), DGU (Deutsche Gesellschaft für Urologie), EAU (European Association Urology und ASCO (American Society of Clinical Onkology).